Nach den letzten etwas durchwachsenen Spielen erwartete uns heute mit St.Pölten ein anderes „Kaliber“. Dieser Gegner spielt heuer erstmals in diesem Jahrgang mit und hat sich gleich mit sehr guten Leistungen und etlichen Auswahlspielern hinter den Perchtoldsdorfern an die 4. Stelle gespielt. Bei den Devils waren heute auch erstmals nach längerer Zeit wieder wirklich alle Spieler an Board. Niki und Max die im Training noch etwas pausieren mussten, bissen heute die Zähne zusammen. Es war also alles angerichtet. Es begann ein erstes Abtasten. Schon hier konnte man den Charakter des Spiels erahnen. Die Devils sehr konzentriert, in der Deckung robust mit schnellen Vorstößen in die gegnerische Hälfte. Auf der anderen Seite das etwas unkonventionelle Spiel der St.Pöltner, die lange Angriffe spielten, immer wieder auf 2 Kreisspieler auflösten und mit starken Schlagwürfen überraschten. Gerade in dieser ersten Phase zeigte Samu seine Extraklasse und parierte 2 Schlagwürfe mit der Schuhspitze. Die Devils konnten sich heute, angetrieben von einem äußerst spielfreudigen Benni, schon nach kurzer Zeit etwas absetzen. In dieser Phase zeigte das Team seine Variabilität, jeder Spieler strahlte im Angriff Gefahr aus, wodurch wir kaum auszurechen waren. Kurz vor der Pause lagen wir erstmals mit 5 Toren voran und gingen sogar mit 14:8 in die Kabine. Auch nach der Pause ging einfach alles auf. Den St.Pöltnern, sichtlich verunsichert, gelangen 15 Minuten nur 3 Tore, wogegen sich die Devils in einen wahren Rausch spielten und Gegenstoß um Gegenstoß liefen. So konnte der gesamte Kader von 14 Spielern eingesetzt werden. Das Ergebnis blieb das Gleiche, die klare Führung wurde immer verteidigt. So gelang uns in einem flotten Match ein klarer, und mit 28:16, überragender Sieg gegen einen starken Gegner. Vor allem das WIE ist heute herauszustreichen: Mannschaftlicher Zusammenhalt, die richtige Dosierung zwischen Härte und Fairness in der Deckung gepaart mit Schnelligkeit und tollen Aktionen im Angriff. Ein ganz tolles Spiel in dem das Team endlich wieder gezeigt hat, was in ihm steckt. Wir scheinen gewappnet für den kommenden Schlager gegen den punktegleichen Tabellenzweiten aus Korneuburg.
Die stolzen Coaches Christoph und Mathias
Tore:
David 12
Wildhack 9
Strobl 3
Mendl 2
Schlosser, Petta 1