Gegen die zweite Mannschaft des Meisters aus Krems/Langenlois mussten die Devils heute zu Hause antreten.Ein interessantes Match da Krems außer Konkurrenz in der Meisterschaft antritt und bisher nur gegen ihr eigenes Einserteam und das Hinspiel gegen die Devils verloren hatte. Alle anderen Spiele wurden gewonnen. So gesehen ein Match ohne Druck für beide Seiten. Perchtoldsdorf begann sehr fehlerhaft. Gezählte 7 Gegenstoßpässe wurden auf Seiten der Devils völlig unmotiviert durch die Halle geworfen und fanden ihr Ziel nicht. So plagte man sich bis zur 12 Minute mit einem Rückstand. Dann folgte die wahrscheinlich stärkste Phase der Heimmannschaft und man zog bis zur Pause mit 15:11 davon. Nach der Pause wurde das Spiel der Devils erneut fehlerhafter. Krems kam langsam näher. Zahlreiche 2 Minutenstrafen, Fouls und strittige Szenen prägten das Spiel. Die Devils hielten immer wieder einen knappen Vorsprung von 1 Tor, wobei das Spiel im Angriff immer ideenloser und die Abwehr zusehends schwächer wurde. Man versuchte es immer öfter mit der „Brechstange“. Krems spielte geschickter, nutzte das passive Verhalten in der Verteidigung schonunglos aus und plötzlich hieß es 3 Minuten vor Schluss 21:22 gegen die Heimmannschaft. In dieser Phase gab es einen 7m für die Perchtoldsdorfer. Max, der Sieger des 7m Trainingswettbewerbs, behielt die Nerven und verwandelte zum 23:23.Das Match stand auf Messers Schneide.Krems ging wieder in Führung. Perchtoldsdorf glich aus. 24:24. Krems im Angriff. Perchtoldsdorf bekam den Ball. Noch 30 Sekunden zu spielen.Diese Phase spiegelte eigentlich das ganze Match wieder. Die Devils im Angriff, die Chance auf den Sieg vor Augen da passt Raffi komplett unbedrängt zum Gegner. Perchtoldsdorf hatte keine Chance mehr ein Tor zu werfen. Endstand 24:24. Ein flottes und spannendes Match für die Zuseher. Die Devils gaben das Match eigentlich aus der Hand. Das Spiel war ein Spiegelbild der momentanen Trainingsleistungen. Wenig Motivation, schwaches Verhalten in der Verteidigung und kaum mannschaftliches Zusammenspiel. Nun gilt es sich wieder zu finden und auch Trainingsinhalte ins Match umzusetzen. Ein nicht zufriedener Coach Christoph
Tore: David 9, Strobl 5, Petta 4, Meindl 3, Rammer, Schlosser, Wildhack 1