MU16 – erfolgreiches Wochenende

MU16 – erfolgreiches Wochenende

Langes Wochenende = Handballwochenende. Die MU16 hatte nach dem Auftaktsieg Ende Oktober in Perchtoldsdorf gleich zwei Spiele auswärts innerhalb von zwei Tagen zu bestreiten und wollte hierbei die weiße Weste behalten. Doch der Reihe nach…

Donnerstag, 1. November, Spiel in Vöslau, großer Rivale der vergangenen Jahre. Und auch an diesem Tag mussten wir hart um den Sieg kämpfen, aber nicht, weil Vöslau so stark war, sondern weil wir uns das Leben – vor allem in der ersten Halbzeit – selber schwer machten. Gleich zu Beginn lagen wir 0:2 zurück, konnten diesen Rückstand bald egalisieren und gingen nach 9 Minuten erstmals mit 5:4 in Führung. Vorweg kann gesagt werden, dass wir diese nicht mehr aus der Hand gaben. Doch wir fanden nicht wirklich in unseren Rhythmus, machten viele leichte Fehler und bekamen auch in der Deckung nur schwer Zugriff. So ging es mit einer knappen 12:10-Führung in die Pause, wobei in den letzten vier Minuten kein Treffer auf beiden Seiten viel.

Wesentlich konzentrierter dann der Beginn der zweiten Halbzeit, die wir mit einem 6:1-Lauf begannen und uns so eine komfortable 18:11-Führung herausspielten. In der Deckung ließen wir nur mehr Würfe in Bedrängnis zu, weshalb es dadurch auch zu mehr abgewehrten Bällen von Alex im Tor kam und wir durch schnelles Umschaltspiel dann auch das eine oder andere Gegenstoßtor erzielten. Leider kam es bei einem dieser Konter zu einem Zusammenstoß von Julius mit dem gegnerischen Tormann, bei dem der Schlussmann der Vöslauer verletzt ausscheiden musste. Auf diesem Weg wünschen wir ihm gute Besserung und hoffen, dass er bald wieder im Tor Platz nehmen kann.

Ab diesem Zeitpunkt war das Spiel entschieden und wir bauten die Führung auf 9 Tore aus. Am Ende stand ein 28:20-Erfolg zu Buche, wobei man berücksichtigen muss, dass nicht nur einige Spieler bei den Gastgebern gefehlt haben, sondern auch namhafte Stützen der vergangenen Jahre nicht mehr dabei sind. Trotzdem war die zweite Halbzeit recht ordentlich gespielt, mit ein wenig mehr Konzentration schaffen wir schon in der ersten Halbzeit eine vernünftige Basis für ein erfolgreiches Spiel.

Nur 48 Stunden später stand das Auswärtsspiel in Eggenburg auf dem Programm, zwei Wochen nach dem klaren Heimsieg. Dass jedes Spiel bei 0:0 beginnt und nie zwei Spiele gleich sind, mussten wir in der ersten Halbzeit rasch erkennen. Der protokollierte Spielverlauf lässt nicht erahnen, wie das Spiel wirklich war. vom Ergebnis konnte sich keine Mannschaft absetzen, wechselte bis zum 7:7 die Führung immer wieder – allerdings nur auf Grund der Torhüterleistung von Alex, der viele Bälle – auch einige „Unhaltbare“ – abwehrte und uns so im Spiel hielt. Ein kleiner Zwischenspurt brachte uns eine 10:7-Führung, leichte Fehler, mangelnde Konzentration und Abschlussschwäche ermöglichten den Eggenburgern den Ausgleich kurz vor dem Seitenwechsel.

Es galt nun in der Pause die nötige Einstellung und den Glauben an die eigene Stärke zu finden. Spielerisch haben wir klar die Qualität, dieses Spiel zu gewinnen, aber an der Umsetzung scheiterte es noch ein wenig. Die Bereitschaft, Akzente zu setzen war aber gleich zu Beginn zu sehen. In Unterzahl schossen wir das erste Tor in Durchgang zwei und gaben diese nicht mehr ab. Sukzessive bauten wir den Vorsprung aus, setzten unsere Konzepte um – um dann wieder Angriffe einzubauen, in denen wir weder wussten, was wir mit dem Ball machen, noch wohin wir Laufen sollten. An diesem Tag ging es noch mal gut aus, wir sollten uns aber nicht darauf verlassen, dass das immer so ist. Abgesehen davon ist es das Ziel von Spiel zu Spiel besser zu werden, die Formkurve nach oben steigen zu lassen. Im Vergleich zum ersten Spiel ist uns das diesmal nicht gelungen.

Positiv ist zu bewerten, dass wir das Spiel trotzdem ab der Pause in der Hand hatten, wir unsere weiße Weste behalten und alle Feldspieler ein Tor erzielt haben. Wir haben uns nun eine gute Ausgangsposition geschaffen, spielen wir doch gegen jede Mannschaft vier Mal. In den nächsten Spielen gilt es aber wieder kompakter zu werden, die Abschlussstärke wiederzufinden und alle Punkte mitzunehmen, die möglich sind. Mit Krems/Langenlois wartet am 17. November der haushohe Meisterschaftsfavorit in Perchtoldsdorf auf uns. Es wäre vermessen zu sagen, dass wir sie in vier Spielen schlagen werden, aber wir wollen sie zumindest ärgern, ihnen das Leben schwer machen – und ihnen vielleicht den einen oder anderen Punkt abluchsen. Und um das Phrasenschwein zu bemühen: Aufgegeben wird nur ein Brief…

 

Vöslauer HC – Perchtoldsdorf Devils   20:28 (10:12)

Aufstellung:
Tor:
Alex Hofstätter

Feld:
Philipp Lakits 9
Leon Bavlnka 5
Moritz Haselsteiner 3
Julius Veith 3
Paul Strobl 3
Artur Hochmeister 2
Elias Quant 1
Leo Auer 1
Thomas Sturz 1
Christian Kalkbrener
Martin Miedl

 

UHC Eggenburg – Perchtoldsdorf Devils  20:28 (13:13)

Aufstellung:
Tor:
Alex Hofstätter

Feld:
Leon Bavlnka 8
Julius Veith 6
Moritz Haselsteiner 5
Philipp Lakits 4
Leo Auer 3
Elias Quant 1
Christian Kalkbrener 1
Martin Miedl 1
Thomas Sturz 1

 

By |2018-11-07T23:41:38+00:007. November, 2018|
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