MK mit Doppelrunde und erster Niederlage
Es war das erwartet schwere Spiel gegen eine routinierte Mannschaft von Korneuburg. In der ersten Halbzeit lagen die Vorteile aber klar auf unserer Seite. Konzentriert in der Deckung und sicher im Angriff konnte in den ersten 28 Minuten ein 14:9-Vorsprung herausgespielt werden, ehe Unkonzentriertheiten die Gastgeber noch auf 11:14 herankommen ließen. Das war anscheinend so etwas wie eine Initialzündung der Korneuburger. Nach dem Wechsel ging dann auf einmal gar nichts mehr. Zwar erzielten wir den ersten Treffer, doch nach 10 Minuten mussten wir das 17:17 hinnehmen und ab diesem Zeitpunkt war es eine Nervenschlacht. Korneuburg legte vor, wir glichen aus. In der 55. Minute schien es eine kleine Vorentscheidung zu geben, als Korneuburg mit 25:23 in Führung ging, doch zwei Minuten vor dem Ende gelang der Ausgleich. In der letzten Minute legten die Gastgeber noch einmal vor, ein leichter Ballverlust von Spielertrainer Wagner beendete 10 Sekunden vor dem Ende aber alle Hoffnungen auf einen Punkt.
Fazit: nach dem +5 in der ersten Halbzeit konnte die Leistung nicht mehr gehalten werden und leichte Fehler und schwache Abschlüsse ermöglichten den Korneuburgern den Sieg.
Am nächsten Tag stand gleich die nächste schwere Herausforderung auf dem Programm. Auswärts in Vöslau galt es, die Schmach vom Vortag vergessen zu machen und weiterhin im Rennen um den Meistertitel zu bleiben. Und diesmal hatten wir von Beginn an alles im Griff. Zwar dominierten zunächst die Deckungsleistungen, doch nach 11 Minuten lagen wir das erste Mal mit drei Toren voran (5:2) und von da an wuchs der Vorsprung stetig an. Bis zur Pause waren es 6 Treffer (15:9) und auch nach dem Wechsel ließen wir nicht locker. Nach 51 Minuten lagen wir sogar mit 25:14 in Führung, gegen Ende schlichen sich aber ein paar Fehler ein und ermöglichten den Gastgebern eine kleine Ergebniskorrektur zum 28:20.
Nach diesem Wochenende wird das nächste Spiel eine Vorentscheidung um die Meisterschaft bringen. Am 26. März ist Hollabrunn zu Gast in Perchtoldsdorf und das ist auch gleichzeitig das Spiel 1. gegen 2. Derzeit ist der Unterschied lediglich in der Tordifferenz zu finden, ein Sieg würde einen Riesenschritt Richtung Meistertitel bedeuten.
Korneuburg - Perchtoldsdorfer Devils 26:25 (11:14)
Auffstellung/Tore:
Robin Reinecker, Marcus Bartl; Patrick Stipsits 8, Jasper Handl 4, Benjamin Schramel 3, Philipp Zeppelzauer 3, Dominik Pich 3, Philipp Wagner 2, Marvin Krsnak 1, Patrick Ehrenberger 1, Benjamin Sprung, Thomas Haunold, Stefan Wess
Vöslau - Perchtoldsdorfer Devils 20:28 (9:15)
Auffstellung/Tore:
Florian Schöbl, Marcus Bartl; Patrick Stipsits 6, Jasper Handl 6, Benjamin Schramel 3, Patrick Ehrenberger 3, Thomas Haunold 3, Philipp Zeppelzauer 2, Dominik Pich 2, Benjamin Sprung 2, Marvin Krsnak 1, Stefan Wess