zum Inhaltsbereich

Navigationen und Einstellungen

ihr Standort auf der Webseite

Standort: Home Jugend männlich VORLAGE SPIELBERICHT

Infonavigation

Hauptavigation

zurück

VORLAGE SPIELBERICHT

Spielergebnis:    26:24 (14:10)   

Mu13/1 ist Landesmeister

Ein Hingucker war das Spiel nicht, aber solls ...... WIR SIND MEISTER!!!

 

Der Meistertitel schon vor dem Spiel quasi fix an die Perchtoldsdorfer vergeben war. Gegen die Vöslauer ging es daher nur um einen Prestigeerfolg. Schon beim Eintreffen in der Umkleidekabine war allerdings zu spüren, dass die Spannung ein wenig fehlte. Hinzu kam das Fehlen von Lars (Konfirmation), dem derzeit stärksten Legionär Österreichs, sowie die Rippenprellung von Tobi Walka, der aufgrund seiner Verletzung ziemlich gehemmt agierte und eher kurze Einsatzzeiten bekam.

In der ersten Hälfte sahen die Zuschauer noch ein recht ansehnliches Spiel und die P'dorfer gingen mit einer 14:10 Führung in die Pause.

Der zweite Durchgang verlief dagegen mehr als holprig. Die Schiedsrichterleistung - auf beiden Seiten katastrophal - machte das Spiel noch einmal spannend. Acht Minuten vor Schluss führten die Hausherren noch mit +8, aber das andauernde Unterzahlspiel und unnötige Hektik brachten den sicher geglaubten Sieg noch einmal ins Wanken. Dennoch konnte ein viel zu knappes Ergebnis von 26:24 über die Zeit gespielt werden.

 

Am Tag danach nahm Coach P. zum Spiel Stellung:

 

Presse: "Coach Pintz, wie sieht ihre Analyse einen Tag nach dem Spiel aus?"

 

Pintz: "Die Mannschaft heute eine Halbzeit lang eigentlich ganz ok gespielt. Die zweiten 25 Minuten waren hingegen miserabel. Unsere spielerische Leistung war wahrlich kein Augenschmaus. Schon vor dem Spiel hatte ich das Gefühl, dass die Spieler am heutigen Tag schon geistig mit der Landesmeisterschaft abgeschlossen hatten. Das ist heute eigentlich mein größter Kritikpunkt. Wenn wir bei der Staatsmeisterschaft vorne dabei sein wollen, müssen wir jedes Spiel hundertprozentig ernst nehmen. Schon am Sonntag erwarte ich eine diesbezügliche Reaktion meiner Mannschaft.

Leider war der Schiedsrichter am heutigen Tag ganz schwach. Er hat sich auf beiden Seiten zu viele Fehlentscheidungen geleistet. Man kann das jetzt durch die Vöslauer Brille betrachten und man kann es durch die Perchtoldsdorfer Brille betrachten. Hüben wie drüben gäbe es genügend Gründe für Beschwerden. Die Vöslauer meinen, wir haben so unfair gespielt. Ich meine, dass wir exakt dreimal in der Defensive unfair agiert haben und ganz einfach ganze dumme und unnötige Fouls von hinten begangen haben. Dafür haben die betroffenen Spieler auch völlig zurecht Strafen kassiert. Gleichzeitig behaupte ich, dass sechs weitere Zeitstrafen ungerechtfertigt waren und vor allem alle drei Zeitstrafen, die zur roten Karte von Tobi Walka geführt haben. Auch das Verhältnis von gelben Karten und Zeitstrafen passte ganz einfach nicht (P'dorf: 2 gelbe Karten + 9mal 2-Minuten; Vöslau: 4 gelbe Karten + 3mal 2-Minuten). Aber wie auch immer, der Ausschluss von Tobi ist keine Rechtfertigung für das knappe Ergebnis. Aufgrund seiner Verletzung konnte er heute ohnedies nicht die gewohnte Leistung bringen und ich erwarte von meiner Truppe, dass sie auch ohne unseren langen Blonden routinierter agiert.

 

Presse: "Auf der Vöslauer Homepage werden sie schon wieder persönlich attackiert. Werden sie gerichtlich gegen den Verfasser vorgehen?"

 

Pintz: "Ich verzichte auf jegliche Staranwälte und etwaige Millionenklagen. Meine Stellung zu diesem ganzen BI-BA-BO sieht folgendermaßen aus. Ich habe weder ein Problem mit Vöslauer-Spielern noch deren Trainern. Ich freue mich, dass Klaus Schuster - den ich im Übrigen besonders schätze - mit der NÖ-Auswahl großartige Erfolge feiert. Ich schätze genauso mein direktes Gegenüber, W. McLachlan. Wir begegnen uns allesamt auch immer wieder im Rahmen der Schulmeisterschaft. Wir haben eigentlich alle miteinander ein meiner Ansicht nach gutes Verhältnis. Ich kann mich auch nicht daran erinnern, mit irgendwelchen Vöslauer Fans ein Problem gehabt zu haben, weder als Spieler noch als Trainer. Im Ferienhort am Wolfgangsee habe ich die letzten Jahre auch immer wieder Vöslauer Spieler in meiner Gruppe gehabt. Ich kann mich nicht erinnern, dass es da jemals für irgendwen ein Problem war, dass wir aus unterschiedlichen Vereinen kommen. Ich habe auch kein Problem mit dem Richtertisch in Vöslau. Vielleicht werden wir nicht die besten Freunde, aber beim letzten Spiel habe ich die Dame und den Herren begrüßt und sie mich auch. Ich habe mich gestern auch nie darüber beschwert, dass McLachlan eigentlich ständig Kommentare über die Schiedsrichterleistung abgegeben hat, denn wenn es der Schiri zulässt, dann ist es eben so. Und sie können auch sicher sein, dass ich dumme Fouls meiner Spieler nicht gut heiße und dass ich derartige Aktionen sehr wohl mit ihnen bespreche. Und sie können sich auch sicher sein, dass ich auf das Verhalten meiner Spieler auf und abseits des Platzes viel Wert lege, wahrscheinlich mehr als die meisten anderen Trainer in Europa. Sie können sich auch sicher sein, dass meine Spieler für etwaiges Fehlverhalten auch abseits des Spielfeldes vor mir und den Betroffenen gerade stehen müssen. Ich weiß, jetzt müssen sie sich schon vieler Dinge sicher sein, aber ich bin noch nicht fertig. Ich weiß, dass ich gestern, wie schon einst in Vöslau, die Time-Out-Karte immer korrekt auf den Tisch gelegt habe. Ich weiß aber auch, dass das Kampfgericht gestern einfach nicht hergeschaut hat und meine Zurufe nicht gehört hat. Ich weiß auch, dass die Vöslauer schon in Ballbesitz waren, als der Richtertisch endlich nach 10 Sekunden meine Time-Out Karte regiestriert hat. Sie können sich sicher sein, dass ich aber auch den Ärger darüber auf Vöslauer Seite verstehe, weil es einfach Fehler am Richtertisch sind, die halt nicht passieren sollten. Vielleicht ist es ja auch damals in Vöslau nicht absichtlich passiert, aber es macht eben ein komisches Bild. Ich würde mich über so etwas auch jederzeit wieder aufregen und habe auch meinem Kollegen McLachlan gestern gesagt, dass er sich zurecht aufregt. Das kann jetzt jeder sehen wie er will und jeder kann sich seine eigene Geschichte zusammen reimen. Trösten wir uns alle mit der Tatsache, dass ein anderes Ergbnis am Ausgang der Meisterschaft auch nichts mehr geändert hätte und die Vöslauer dennoch den verdienten zweiten Platz behalten werden. Meine persönlich Lehre darauf ist, dass ich ab sofort bei einem Time-Out-Wunsch mit einem Doppelsalto vor den Richtertisch springen werde und die nun bereits legendäre und sagenumwobene Time-Out Karte in die Mitte des Richtertisches werfen und zusätzlich mit der Faust draufhauen werde, damit sie kann vielleicht wirklich jeder sieht. Und wann es jemandem etwas gibt, wenn ich eine Time-Out Karte auf den Richtertisch lege - angeblich wartet ja immer die ganze Halle auf diesen tollen "Schmäh" - stört mich das genauso wenig, wie ein kleiner Stein am Grund des Meeres.

 

Presse: "Und wie erklären sie sich nun diese unerklärlichen Antpathien gegenüber ihrer person auf der Vöslauer Homepage?"

 

Pintz: "Wie ich schon sagte ........ ich habe kein Problem mit irgendwelchen Vöslauer Spielern, Trainern, Anhängern dem Vöslauer HC oder der Gemeinde Vöslau. Ich trinke sogar Vöslauer Mineralwasser. Und ich glaube auch nicht ernsthaft, dass irgendwer aus Vöslau ein Problem mit mir hat. Sehen sie, bei randalierenden Fußballfans wird dann immer behauptet: "Das sind keine wirklichen Fußball-Fans". Da sag ich einfach frei heraus: "Der Verfasser dieser Berichte auf der Vöslauer Homepage ist kein wirklicher Vöslau-Fan, denn mit solchen Berichten schadet man dem Verein vielmehr als man ihm hilft. Da juckst halt irgendwen in der Hose oder sonstwo. Wenn ihm das Schreiben solcher Berichte hilft, soll mir das auch recht sein. Lange Rede kurzer Sinn: Der Meistertitel ist in Perchtoldsdorf!!!!!!!!!! Gratulation an alle meine Spieler zu diesem tollen Erfolg!!!!!!! Habe fertig!!!!!!!!!!

 

Presse: "Danke Coach Pintz für das dreistündige Interview."

 

Anmerkung der Redaktion: Etwaige Rechtschreib-, Ausdrucks- oder Formfehler mögen verziehen werden. Korrekturlesen wäre aufgrund der Länge des Artikels einfach zu mühsam.

 

Spielergebnis:    26:24  (14:10)

Spielort: dort, wohin das nächste mal vielleicht gleich die Cobra anrückt, wenn man in der Halle zu klatschen beginnt.

 

Spieler

Tore

 Redl

sensationell 

 Haimerl

 

 Kraemmer

 3

 Richter

 9

 Sprung

 3

 Wagner

 

 Walka

 2

 Koller

 4

 Polszter

 2

 babler

    

 Kalny

 3

 Sattler

 

 

 

 

 

  

Magic Pintz

 

02.05.2008 14:31

zurück