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BL Frauen SG Graz AG - Devils Perchtoldsdorf

Sieg in Graz!

Der Grazer Uhrturm schlug Punkt 17:00 als am Sonntag zur Partie zwischen einer sehr motivierten Grazer Mannschaft und den Perchtoldsdorfern Teufeln angepfiffen wurde.
Gleich zu Beginn entstanden Emotionen auf beiden Seiten und es entwickelte sich ein interessantes Spiel. Wissend, dass solche Spiele immer erst am Ende entschieden werden,  entschloss ich mich Kräfte für die zu erwartende hektische Schlussperiode sparen und  nahm unter Mithilfe der 2 Minuten Strafe drei Spieler vom Feld. Es zeigte sich, auch weil die drei verbleibenden Feldspielerinnen fast mühelos ein 1:1 erreichten, dass diese Entscheidung richtig war.
Als wir dann wieder komplett waren, entstanden für uns natürlich Platzprobleme. Jetzt waren ja plötzlich drei Spieler zusätzlich am Feld, die bei unseren beharrlich vorgetragenen 1:1 Aktionen deutlich im Weg standen. Allerdings konnten wir dieses Problem elegant lösen, indem wir in unsere Angriffsaktion mehrere Spieler einbezogen.
Aber wie so oft im Leben entstand dadurch ein neues Problem. Jetzt tauchten wir zwar vermehrt in angenehmer Wurfposition vor der sehr guten gegnerischen Torfrau auf, konnten aber daraus kein Kapital schlagen. Leider war das Tor nicht ganz so beweglich wie die Torfrau, und konnte die Bälle, die den Weg an dieser vorbei fanden, nicht einfangen.
Endlich Halbzeit, Zeit ein kleines Resümee über die Episoden aus Halbzeit eins zu ziehen (da gab es einige, die zu erzählen die erforderliche Datenmenge dieser Homepage sprengen würde) und  Vorsätze für die Fortsetzung des Spieles zu fassen.
Im Grunde muss man der Mannschaft ein Komplement aussprechen , da etliche Vorgaben umgesetzt wurden. Der Teufel liegt aber wie so oft im Detail, und so brachten wir uns immer wieder um die Früchte unserer tollen Arbeit, weil wir zu leichte Fehler begingen. Auch war die körperlich sehr einsatzfreudige Kreisläuferin ein ständiger Unruheherd. Allerdings wurden ihre stürmisch vorgetragenen Angriffsaktionen irgendwann doch auch abgepfiffen, wodurch ein wenig Ruhe am Kreis einkehrte.
Trotzdem war in der 54 Minute unser Vorsprung, der zwischenzeitlich vier Tore betragen hat, wieder nur auf ein Tor geschrumpft. 
Jetzt kam uns aber zu Gute, dass wir gleich zu Beginn nur vier Spieler am Feld hatten, während die anderen zehn sich gemütlich auf der Bank ausrasten konnten. Im Endspurt hatten die Akteure vom Schlossberg keine Körner mehr übrig und konnten unseren Tatendrang nicht mehr aufhalten. Endstand 22:27 
Auf der Heimfahrt gab es noch ein paar Schneefälle, sonst war alles recht ruhig. Zwei Spiele trennen uns noch vom großen Ziel, gleich am kommenden Wochenende gegen Tirol und am Wochenende drauf gegen die Werkself von witasek aus Feldkirchen. Dieses Match steigt am Samstag den 24.04.2010 in der "Hölle auf der Roseggerhöhe". Unsere Teuflinnen und die "Kärnterinnen" werden sich bemühen allen Fans ein tolles Spiel zu liefern. 
Danke an alle Beteiligten (Sabrina, Regina, Sabrina, Julia, Ala, Alex, Kathi, Bia, Sabine, Nina (die nur drei Tage nach der Geburt wieder am Feld stand), Babsi I, Babsi II, Leni und Adi 

Martin & Geri

13.04.2010 09:43

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